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daumen1909 ist offline daumen1909  
EISHOCKEY GRUNDLAGEN
Administrator
60 Beiträge - Neuling
daumen1909`s alternatives Ego
Spielprinzip

Je 5 Feldspieler und 1 Torwart spielen gegeneinander.
Gespielt wir auf einer 60 m langen und 30 m breiten Eisfläche mit einer 1,20 m hohen Holz- und Plastikbande und Plexiglas oder Fangnetzen darüber.
Ziel des Spiels ist es den Puck in das gegnerische Tor zu befördern.
Die Tore sind 1,22 m hoch und 1,83 m breit. Vor dem Tor befindet sich ein roter Halbkreis (Torraum).
Ein Spiel geht 3x 20 Minuten, dazwischen jeweils 15 Minuten Pausen.
Gibt es nach 60 Minuten keinen Sieger, gibt es eine Verlängerung (Overtime).
Endet auch diese unentschieden wird der Sieger durch ein “Shootout” (Penaltyschießen) ermittelt.
Die Uhr wird bei jeder Spielunterbrechung angehalten.
Es kann während jeder Unterbrechung oder aber auch “fliegend” während dem Spiel beliebig oft gewechselt werden.
Eine Mannschaft besteht aus bis zu 22 Spielern
Es wird in Linien, Reihen oder Blöcken gespielt
Stürmer und Verteidiger (Forward und Defender) spielen so meist mit den selben Partner
Sehr schnelle Mannschaftssportart und sehr körperbetonter Sport, bei dem es auch zu handfesten Auseinandersetzungen kommt.
Positionen

So bildeten sich diese Positionen für die fünf Feldspieler:

Center (oder Mittelstürmer): Stürmer, der vor allem die Aufgabe des Spielmachers und Regisseurs hat und dadurch mehr Vorlagen gibt, als selbst Tore erzielt.
Flügelspieler: zwei Spieler pro Reihe bekleiden die Positionen der Flügelspieler (Left Wing, Right Wing), die hauptsächlich für das Angriffsspiel und das Erzielen von Toren zuständig sind. In den modernen Spielsystemen ist es wichtig, dass auch die Stürmer gut „nach hinten arbeiten“, also auch defensive Aufgaben übernehmen können.
Bei Powerplay ist es auch möglich, dass der Center im Slot (Zone direkt vor dem Torraum) auf Pässe der Flügelstürmer wartet, um diese torgefährlich abzufälschen.

Abwehrspieler: leisten hauptsächlich Abwehrarbeit, im Powerplay sind sie aber auch mehr und mehr als Blueliner vorgesehen, die Schlagschüsse von der Begrenzungslinie zwischen neutraler und Angriffszone abgeben.
Torhüter: sollte wenn möglich den eigenen Kasten sauber halten. Gewinnt die eigene Mannschaft zu null, so wird dem Torhüter ein Shut-Out gutgeschrieben.

Regeln

Es gibt keine Eigentore. Der Treffer wird dem Angriffsspieler zugeschrieben, der zuletzt den Puck hatte.
Ein Tor gilt nur, wenn der Puck die Torlinie komplett überquert hat.
Kann ein Tor nicht eindeutig festgestellt werden, so wird der Videobeweis herangezogen.
Man darf den Puck mit Hilfe der Schlittschuhe fortbewegen, sofern man dadurch kein Tor erzielt.
Den Puck mit Stock über Schulter oder über der Latte zu spielen ist unzulässig.
Innerhalb des Verteidigungsdrittels darf man den Puck mit der Hand zu seinem Mitspieler passen.
Wird ein Torhüter von einem Puck an der Maske getroffen wird das Spiel sofort unterbrochen.
Das Spielfeld wird durch fünf Querlinien gegliedert: rote Mittellinie, zwei blaue Linien (3 gleich große Zonen: Angriff, Neutrale und Abwehrzone), zwei rote Torlinien.
Auf dem Feld gibt es insgesamt 9 Bullypunkte (Anspielpunkte), bei dem nach Abpfiff wieder weitergespielt wird.

Begriffe

Bully (Faceoff): Wiederaufnahme des Spiels nach einer Unterbrechung
Abseits (Offside): Abseits ist, wenn ein Spieler der Angreifenden Mannschaft die blaue Linie zwischen neutraler Zone und Angriffszone vor dem Puck überschreitet.
Torraumabseits: Wenn ein Spieler den Torraum betritt, bevor sich dort der Puck befindet.
Icing (Unerlaubter Weitschuss): Wenn der Puck direkt oder indirekt (über die Bande) die rote Mittellinie und die gegenerische Torlinie überschreitet
Powerplay (Überzahlspiel): Wenn gegen eine Mannschaft eine Bankstrafe ausgesprochen wird, so hat die bestrafte Mannschaft für die Zeit der Strafe einen Spieler weniger auf dem Eis.
Penaltykilling (Unterzahlspiel): Gegenteil von Powerplay. Es betrifft die Mannschaft, die bei einer Strafe in Unterzahl spielt.
Shorthander: Wenn einer Mannschaft ein Tor in Unterzahl gelingt
Empty Net Goal: Wenn die Mannschaft, die den Torhüter gegen einen zusätzlichen Feldspieler ausgetauscht hat ein Tor kassiert.
Time-Out (Auszeit): Jede Mannschaft kann pro Spiel eine Auszeit von 30 Sekunden nehmen.
Penalty Shot (Strafschuss): Hierbei darf sich der ausführende Spieler von der Mittellinie aus allein auf den Torhüter zu bewegen und versuchen, ein Tor zu erzielen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Puck sich immer in der Vorwärtsbewegung befindet. Nachschüsse nach Abprallern sind nicht erlaubt.
One-Timer (Direktabnahme): Ein Pass, der sofort auf das Tor geschossen wird ohne ihn vorher anzunehmen.
Slot: Bereich zwischen den zwei Bullypunkten und dem Tor.
Baunertrick (Wrap-Around): Wenn ein Spieler mit dem Puck hinters Tor fährt und beim Herausfahren mit dem Schläger den Puck ganz eng an der Stange ins Tor schiebt, dann nennt man das Bauerntrick. In der Schweiz wird dieser Trick Buebetrickli genannt.

Strafen

Es können folgende Vergehen geahndet werden:
Behinderung (interference)
Beinstellen (tripping)
Hoher Stock (high-sticking)
Haken (hooking)
Spielverzögerung (delaying the game)
Stockschlag (slashing)
Bandencheck(boarding)
Stock-Check (Cross-Check)
Check gegen den Kopf (checking to the head)
Check von hinten (checking from behind)
Ellbogencheck (elbowing)
Unsportliches Verhalten (unsportsmanlike conduct)
Übertriebene Härte (roughing)
Unerlaubter Körperangriff (charging)
Halten (Holding)
Unkorrekte Ausrüstung (illegal equipment)
Unkorrekter Spielerwechsel (too many men)
Halten des Stockes (holding the stick)
Stockstich (spearing)
Kniecheck (kneeing) und
Check gegen das Knie (checking to the knee).
Die Dauer der jeweiligen Strafe hängt von der Härte des Vergehens ab.

Der Schiedsrichter kann folgende Strafzeiten aussprechen:

kleine Strafe (2 Minuten) / kleine Bankstrafe (2 Minuten gegen die Mannschaft)
doppelte kleine Strafe (2 + 2 Minuten)
kleine Strafe + Disziplinarstrafe (2 + 10 Minuten)
große Strafe (5 Minuten + Spieldauer-Disziplinarstrafe)
Disziplinarstrafe (10 Minuten)
Matchstrafe (5 Minuten + Matchstrafe + mindestens ein Spiel Sperre)
Strafschuss (Penalty Shot)
Bei einer Spieldauer-Disziplinarstrafe muss der Spieler das Eis sofort verlassen und wird für den Rest des Spiels vom Spielbetrieb ausgschlossen. Weiter zieht die Spieldauer-Disziplinarstrafe automatisch ein Spiel Sperre mit sich. Bei schwerwiegenderen Verstößen und/oder Verletzung des Gegenspielers kann die Strafe durch das Sportgericht der jeweiligen Liga ausgeweitet werden.

Erhält der Torwart einer Mannschaft eine Strafe, so ist diese von einem Feldspieler abzusitzen. Der Torhüter darf somit im Tor verbleiben.



Taktik

Taktik ist ein sehr wichtiger Punkt beim Eishockey. Mit Taktik gelang es technisch schwächeren Mannschaften schon oft gegen talentierte Teams zu gewinnen.

Eine beliebte Variante ist das “Dump’n’Chase, bei dem der Spielzug mit einem weiten Pass an die Hintertorbande eröffnet wird.

Im Abwehrverhalten unterscheidet man fünf Varianten:

Forechecking (die abwehrende Mannschaft versucht schon in der Angriffszone, wieder an den Puck zu kommen)
Backchecking (der Puck soll nicht in die eigene Abwehrzone gelangen)
Manndeckung
Raumdeckung (vor allem bei Unterzahl angewandt, um so wenig wie möglich laufen zu müssen)
Zonenpressing (sowohl der scheibenführende Spieler als auch der Spieler, der den Puck wohl als Nächstes bekommen soll, werden gedeckt).





Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von daumen1909 am 21.05.2015 - 12:37.
Beitrag vom 21.05.2015 - 12:35
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